Spezifische Immuntherapie
bei Dermatitiden nach Stichen von
Culicoides

Das "Sommerekzem" („Sweet Itch") bei Pferden ist eine Symptombeschreibung und kann ursächlich im Zusammenhang mit beißenden und saugenden Insekten, inhalativen Allergenen und Milben gesehen werden.

Die am besten dokumentierte Insektenallergie ist die auf Culicoides. Dieses Insekt ist ca. 1 – 4 mm lang, fliegt im Umkreis von bis zu 1500 m von Uferregionen stehender aber auch fließender Gewässer, Sumpf- und Feuchtregionen. Die Flugaktivität beginnt bei Aussentemperaturen über 10° C im Frühjahr und endet im Herbst; die Larven selbst können Temperaturen bis – 6° C überleben. Bevorzugt fliegen Culicoides in den frühen Morgen- und späten Abendstunden bei (fast) Windstille. Es stechen nur die weiblichen Insekten, die das Pferdeblut zur Eientwicklung benötigen. Diese (z.B. Culicoides variipennis) können auch den Parasiten Onchocera cervicalis übertragen, was zu einer Depigmentierung der Haut führen kann.

Culicoides spp.

Diagnostisch ist eine In-Vivo-Testung mit dem Insektengift möglich. Bei der allergisch bedingten „wilden" Haut sind die Testergebnisse aber nicht zuverlässig. ELISA mit gentechnologisch hergestellten Anti-IgE-Antikörpern, wie ALLERVET EQUINE-ELISA®, bringen sehr zuverlässige Ergebnisse, wenn die Serumprobe nach dem ersten Auftreten der Symptome genommen wird.

Prophylaktisch kann gegen Culicoides nur durch Sanierung ihres Brutareals, Optimierung von Weideplätzen und –zeiten, Anwendung von Insektiziden, Repellens, Futterzusätzen (Knoblauch, Apfelessig) und Verwendung von Ekzemerdecken vorgegangen werden.

                                                       

Symptomatisch kann nur gegen den Juckreiz, die Sekundärinfektionen von Läsionen vorgegangen und die schuppigen Hautareale versorgt werden.

 

Die einzige kausale Therapie ist die Hyposensibilisierung

Hierfür steht der Therapieextrakt ALLERVET-Ca EQUINE CULICOIDES zur Verfügung.

Bei ALLERVET- Ca Equine Culicoides handelt sich um ein:

DEPOT – Immuntherapeutikum
► mit Culicoides variipensis
und Culicoides nebulosus
im physiologischen Adjuvans Kalziumphosphat-Gel
► mit ausgezeichneter lokaler Verträglichkeit
► einer Wirksamkeit vergleichbar mit wässrigen Extrakten
► Frei von Aluminiumhydroxid
► Keine Denaturierung der Allergene bei der Produktion
► Optimale Allergenadsorption an das Adjuvans
► Stabilität über den gesamten Haltbarkeitszeitraum
► Konstanter Gehalt an Kalziumphosphat in jeder Konzentrationsstufe
► Erreichen der höchsten Stufe (1ml der Stärke 3) in 12 Wochen
► Anfangsbehandlungs-Satz ausreichend für mindestens 20 Wochen; die Fortsetzung für 10 Monate
► Mit 20 Einmalspritzen

Die Therapie wird präsaisonal begonnen und perennial über mindestens 2 Jahre durchgeführt.