
Es ist kein Geheimnis ––
auch Ihr Pferd kann an einer Allergie
leiden !!
Achten Sie auf die verschiedenen Anhaltspunkte und Hautzeichen
Die
drastischen Veränderungen in der Umwelt und unser zunehmendes
Gesundheitsbewusstsein lassen uns öfter die Frage stellen, ob nicht auch unser
Pferd allergisch erkrankt ist.
Die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte
sind, dass die allergischen Erkrankungen bei Pferden denen der Menschen und
Kleintiere (Hund / Katze) sehr ähnlich sind.
Atemwegsallergien
finden sich bei aufgestallten Pferden und können in
Verbindung mit dem Vorkommen von Gras-, Kräuter-,
Baumpollen sowie Schimmelpilzsporen bei schlechtem Heu gebracht werden.
Freilaufende Pferde können diese
Beschwerden ebenfalls zeigen und / oder Ekzeme, die durch Stiche von
Mücken, Gnitzen und Bremsen verursacht werden.
ALERGOVET hat einen eigenen
biotechnologischen Test für Pferde entwickelt, mit dem die allergiespezifischen
Komponenten im Blut bestimmt werden können, nämlich den EQUINE-ELISA.
Aus einer Blutprobe,
die der Tierarzt an ALERGOVET schickt, werden die krankmachenden Allergene
bestimmt und ggf. ein Rezeptvorschlag für eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
erarbeitet.
Wichtige Fragen –– kompetente Antworten
Können Pferde wirklich an Allergien erkranken ?
JA !
Alle Tiere können auf in der
Umwelt vorhandenen Substanzen pflanzlicher und tierischer Art allergisch
reagieren. Die klinischen Beschwerden können jahreszeitlich unterschiedlich
stark auftreten und mit der Blühzeit Pflanzen, Sporenflugzeit von Schimmelpilzen
bzw. Flugaktivität von Insekten übereinstimmen. In anderen Fällen können die
Beschwerden ganzjährig sein, besonders bei Allergenen die in Scheunen und
Ställen vorkommen und bei Futtermitteln.
Wie zeigen sich allergische Reaktionen bei Pferden ?
Biologisch gesehen sind die allergischen
Reaktionen bei Pferden denen der bei Menschen oder Kleintieren (Hund/Katze)
ähnlich und nur die äußerlich erkennbaren Zeichen unterschiedlich. Die Beschwerden können Atemwegs- und/ oder
Hauterkrankungen sein.
Atemwegsprobleme
schließen Kopfschlagen, Nasenlaufen, schweres Atmen,
Dämpfigkeit und u.U. Nasenbluten ein. Pferde, die lange unter diesen Beschwerden
leiden, können eine chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) entwickeln.
Die Hautprobleme zeigen sich
zumeist als Nesselausschlag, Juckreiz und partiellen Haarausfall.
Sind alle Hautreaktionen auf Allergien zurückzuführen ?
NEIN !
Das ist besonders
wichtig: nur 30 – 40% der Hauterkrankungen sind allergisch bedingt. Das
bedeutet, dass bei Hauterkrankungen des Pferdes eine genaue Diagnose notwendig
ist, damit eine erfolgreiche Behandlung vorgenommen werden kann.
Haben alle Pferde allergische Probleme ?
NEIN !
Die Umstände,
die zu einer Ausprägung einer Allergie führen können, sind sehr komplex und
können genetisch bedingt sein. Es gibt aber noch keine seriösen Untersuchungen
die nachweisen, dass bestimmte Rassen besonders oft zu Allergien neigen.
Können Allergien auch bei meinem Pferd diagnostiziert werden ?
JA !
Aber nur nach einer
ausführlichen Befragung zum Krankheitsverlauf, dem vorwiegenden Lebensraum und
gründlicher Untersuchung des Tieres durch den Tierarzt. Nach dem Ausschluss
anderer Krankheitsursachen kann Ihr Tierarzt einen enzymatischen Bluttest
veranlassen.
Bei diesem Bluttest, EQUINE-ELISA
von ALERGOVET, wird analysiert, ob Ihr Pferd IgE-Antikörper auf bestimmte
Substanzen gebildet hat. Diese Information ist für Ihren Tierarzt sehr wichtig,
damit er ein spezielles, hochwirksames Behandlungsprogramm einleiten kann.
Was wird für den EQUINE-ELISA benötigt ?
Eine kleine Menge Blut, das der Tierarzt Ihrem Tier entnimmt
und in das Labor von ALERGOVET schickt. Das Serum wird hier auf bis zu 72
verdächtige Substanzen getestet und der ausführliche Laborbericht innerhalb von
wenigen Tagen an den Tierarzt geschickt.
Wie kann nun eine diagnostizierte Allergie behandelt werden ?
Das Mittel der Wahl ist die Karenz =
Meidung der krankmachenden Stoffe.
Das ist in der Praxis nahezu unmöglich und
die hochwirksame Behandlung mit Kortison und/oder Antihistaminika unterdrückt
nur die sichtbaren Beschwerden.
Das Grundproblem einer Allergie, die
Störung des Immunsystems, kann nur durch eine kausale (=ursächliche),
spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) behoben werden.
Anhand der Befunderfassung und der Ergebnisse des EQUINE-ELISA erstellt der
Tierarzt ein für Ihr Tier spezielles Rezept für die Depot-Spritzentherapie mit
ALLERVET-Ca EQUINE.
Wie wirksam ist eine Hyposensibilisierung ?
Diese Art der Allergiebehandlung ist nicht
kompliziert, muss aber korrekt und regelmäßig durchgeführt werden. Die
Erfolgsrate liegt, je nach Art und Anzahl der krankmachenden Allergene und Dauer der
Vorerkrankung, bei über 82%.
Der allgemeine Gesundheitszustand eines
Tieres wird unter dieser Immuntherapie deutlich gebessert und der zusätzliche
Bedarf an Beschwerde unterdrückenden Arzneien unnötig oder deutlich reduziert.
Wann zeigen sich die ersten Erfolge einer Hyposensibilisierung ?
In den meisten Fällen sind die Zeichen einer Besserung nach 4
bis 6 Monaten deutlich sichtbar, die optimale Wirkung nach 9 Monaten Therapie.
Ganz wichtig für den Erfolg ist die korrekte Dosierung und regelmäßige
Anwendung des Impfstoffes. Nur so kann das Immunsystem lernen, mit den
krankmachenden Allergenen umzugehen, ohne mit Allergieschüben zu reagieren.
Wie lange muss eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden ?
Bis die Beschwerden trotz einer
natürlichen Belastung durch Pollen, Schimme, Milben oder Insektenstiche
aufgehört haben oder sehr deutlich gemindert sind.
Es ist anzuraten, diese Therapie über
mindestens 2 Jahre vorzunehmen, damit das Immunsystem ausreichend und lang
anhaltend lernt, mit den krankmachenden Allergenen, ohne mit Beschwerden zu
reagieren, umzugehen.
Welche Therapiemöglichkeit gibt es bei Futtermittelallergien ?
KEINE !
In solchen Fällen hilft
nur die Meidung der krankmachenden Futtermittel und -bestandteile. Im
EQUINE-ELISA werden auch diese bestimmt, so dass Sie Ihr Tierarzt bei einer für
Ihr Pferd allergenfreien Ernährung beraten kann.